Rettungshundeeignungstest

Rettungshundeeignungstest

Chapeau Clou Cayuki v.d. Kaninhütte besteht den Eignungstest für Rettungshunde!  ..ich bin wirklich stolz und freue mich sehr über euren Erfolg 🙂 Herzlichen Glückwunsch nochmal..  und natürlich auch ein großes Dankeschön an Saskia, für deinen tollen Bericht, der uns ein bischen teilhaben lässt an eurem aufregenden Prüfungstag!

Der Bericht

Am Morgen des 11. März 2017 mussten meine große Schwester und ich ziemlich früh mit unserem Frauchen aufstehen. Normalerweise bedeutet Frauchens rote Jacke immer, dass ich wieder im Wald suchen darf, aber dieses Mal ging es auf den Hundeplatz. Dort war so wahnsinnig viel los: viele fremde Menschen, dann welche in roten Jacken, fremde Hunde… Das war sehr aufregend! Nach einem ausgiebigen Spaziergang nahm mich mein Frauchen zur Seite. Sie erklärte mir, dass es heute ein wichtiger Tag für uns sei, da ich heute den Rettungshundeeignungstest ablegen sollte. Eigentlich hatte ich gedacht, dass ich schon die ganze Zeit über zum Rettungshund ausgebildet würde, aber mein Frauchen sagte mir, es sei reine Formsache. Sie versicherte mir, dass alle Fremden super lieb seien und ich keine Angst zu haben bräuchte.

Bei der ersten Aufgabe musste ich mit 5 fremden Menschen spielen, danach sollten sie mich noch mit Futter locken. Für mich ein wahnsinnig tolles Spiel!

Danach sollte ich neben Frauchen sitzen bleiben, während die fremden Menschen erst langsam und dann ziemlich schnell in einem geschlossenen Kreis auf uns zu liefen. Am Anfang war das alles kein Problem für mich, doch als sie rannten und trampelten, war mir das ein klein wenig zu viel. Ich lief aus dem Kreis hinaus und wartete so lange bis sie stehen blieben. Dann kehrte ich wieder zu meinem Frauchen zurück.

Im Anschluss musste ich kurz einen Maulkorb tragen, aber das war aufgrund unseres ganzen Trainings überhaupt kein Problem für mich. Der fremde Mann, der mich tragen musste, war zwar ganz vorsichtig, aber so ganz geheuer war er mir nicht. Ich war froh, als ich wieder bei meinem Frauchen sein durfte.

Daraufhin musste ich erst mit Frauchen und dann mit jemand Unbekannten durch eine Hundegruppe laufen. Ich bin da ja wirklich sehr pflegeleicht was das angeht!

Zum Abschluss mussten wir noch einen kleinen Parcour bestehen: laute Topfdeckel, eine Kettensäge, polternde Tonnen, hupende Autos, humpelnde, hinfallende und schreiende Gespenster, Regenschirme, wedelnde Tücher, verschiedene Untergründe, einen Steg und einen Tunnel. Alles machbar und für mich eine Kleinigkeit. Als mein Frauchen in einer Box verschwand, lief ich sofort zu ihr und rief ihr bellend zu, sie solle wieder rauskommen.

Die Prüferin war sehr glücklich mit meinem Verhalten und erklärte meinem Frauchen, dass ich eine ganz tolle kleine Maus sei und eine wahnsinnige Bindung zu meinem Frauchen hätte, das kommt sicher, weil ich mein Frauchen so sehr lieb habe. Zu meinem Frauchen sagte sie noch, dass sie von uns eine hervorragende Flächenprüfung in diesem Jahr erwarte.

Frauchen war mega stolz auf mich und auch meine große Schwester Sonea bestand den Test ohne Probleme. Ich bin halt nicht nur eine wunderschöne, sondern auch clevere Labbi-Maus. Deswegen heiße ich ja auch „von der Kaninhütte“. Ich werde weiterhin berichten.

Feuchte Schlabberküsse von Cayuki

 

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